Insolvenzberatung für Unternehmer

Wir analysieren mit Ihnen, welche rechtlichen Instrumente für einen Schuldenschnitt, für die Vermeidung oder Abkürzung eines Insolvenzverfahrens, für die Erhaltung Ihres Unternehmens in der Insolvenz etc. für Sie in Betracht kommen. Ist gegen Sie ein Insolvenzantrag gestellt worden, helfen wir Ihnen, diesen abzuwehren.

Ausgangspunkt ist die Prüfung, ob Sie sich in einer Insolvenzlage befinden oder ob eine Insolvenzlage lediglich droht, und ob das Unternehmen sanierungswürdig ist. Im Falle der Sanierungswürdigkeit prüfen wir, ob die Forderungen der Gläubiger berechtigt sind, wir verhandeln wir mit ihnen Stundungen, Ratenzahlungen, Teilverzichte etc., führen ihnen die Konsequenzen eines Insolvenzverfahrens vor Augen, und schließen die Vergleiche mit ihnen.

Lässt sich die Lage nicht durch außergerichtliche Verhandlungen bereinigen, stellen wir für Sie entsprechend der mit Ihnen abgestimmten Strategie den Antrag auf Durchführung eines Schutzschirmverfahrens, eines Eigenverwaltungsverfahrens, eines Insolvenzverfahrens oder eines Insolvenzplanverfahrens bei Gericht. Im Falle eines Insolvenzplanverfahrens erstellen wir den Insolvenzplan, verhandeln diesen mit den Gläubigern, führen die Mehrheitsbildung und die Abstimmung über den Plan herbei und führen die Kommunikation mit Gericht, Sach- bzw. Insolvenzverwalter und Gläubigern.

Wurden im Rahmen eines insolvenzrechtlichen Verfahrens ihre Rechte verletzt bzw. wurde Ihnen Schaden verursacht, z.B. durch den Insolvenzverwalter, prüfen wir Ihre Ansprüche und setzen diese durch. Dabei kommen auch Rechtsverletzungen durch das Insolvenzgericht in Betracht. Denn in Insolvenzverfahren gilt, anders als in Klageverfahren, das sog. Spruchrichterprivileg nicht. Auch ein unberechtigter Gläubigerantrag kann Ihre Rechte verletzen und zu Schadensersatzansprüchen führen.